Inspirationsshooting I Festival Look

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Mitwirkende:

H&M Claudia

Blumen Lily Deluxe
Cake Cupcakery
Model Arijana
Papeterie Zartmint

Kleid Victoria Rüsche

Diese Bilder hat die liebe Barabara auch auf Ihrem Blog veröffentlicht! 🙂 The little Wedding Corner

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21. März 2016 - 18:12

Daniel - Tolle Story! Wirklich gut umgesetzt.

27. April 2016 - 16:36

Niclas - Sehr schönes Style Shooting in einer tollen Location!
Die Hochzeitstorte ist der Hammer:)

Weiter So,
VG Niclas

Weiterbildungsmaßnahmen // „Was macht man als Hochzeitsfotografin im Winter?“

“Was machst Du als Hochzeitsfotografin eigentlich im Winter?“, werde ich oft gefragt. “Schöne Sachen!” schießt es mir direkt in den Kopf. Aber das sage ich meistens nicht, denn es soll ja nicht so klingen, als würde das Begleiten von Hochzeiten nicht zu den schönen Sachen für mich gehören. Hochzeiten zu fotografieren ist und bleibt für mich eine Lieblingsaufgabe.

Ich möchte Dir heute gern diese Frage beantworten und Dir diese schönen Sachen zeigen und aber auch eine Erklärung dazu liefern, warum jetzt Schlammbilder folgen! Meine Idee von Schönheit ist nämlich ein bisschen ambivalent: So empfinde ich zum Einen die Zartheit von Kornblumen, ein weich fließendes Kleid und den kleinen Dampfkringel über einer guten Tasse Kaffee als schön, zum Anderen aber auch mein schlammverkrustetes Auto. Und Gummistiefel! Gummistiefel finde ich auch schön. Zurück zum Schlamm:

Ein Offroad- Training ist für mich eine Art Fortbildung. Ein Workshop, der mich auch beruflich weiter bringt.  (Notiz an meinen Steuerberater: Kann ich das Absetzten? :))). „Wie das?“, fragst Du Dich vielleicht. Vielleicht hast Du vermutet, dass ein Workshop bei einem guten Kollegen, ein Marketingseminar, eine schlaue Lektüre oder Vorträge während irgendeines Wedding Association eine Fortbildung wäre, die mich reizt. Aber für mich funktioniert das nicht.

Ich kopple Erlebtes aus ganz anderen Lebensbereichen an mein berufliches Dasein. Wenn ich zum Beispiel beim Sport endlich meinen Schweinehund besiege und auf dem verfluchten Crosstrainer die magischen 20 Minuten um eine weitere Viertelstunde geschlagen habe, trainiere ich mein Durchhaltevermögen. Und das trainierte Durchhaltevermögen nützt mir auch im Job.

Beim Fahren im Gelände geht es mir natürlich in erster Linie um Spaß! Aber auch hier nehme ich ganz viel für meinen Berufsalltag mit. Abgesehen von kalten Füßen (die man im Job ja auch schon Mal bekommen kann!), ist es Mut und Vertrauen. Den Mut zu haben auf den Pinsel zu treten und sich durch den Matsch zu wühlen und das Vertrauen darin, dass mein Werkzeug das schafft. Dass es genau dafür gebaut worden ist, es quasi seine Bestimmung ist mich durch die Suhle zu bringen, wenn ich mich nicht richtig blöd dabei anstelle. Oder wenn ich zucke, dem Ganzen und mir (!) nicht vertraue und dadurch Fehler mache. Na? Schon gemerkt wo da der Fortbildungsnutzen ist?

Erfolg kommt nicht von folgen. Erfolg stellt sich nicht ein wenn Du den 35. Workshop zum Thema Fotografie besucht und alle Lightroom Presets Deiner Kollegen gekauft hast. Erfolg kommt aus einer Richtung, die Du vielleicht noch gar nicht genau betrachtet hast: Nämlich aus Dir. Das ist die Quintessenz.

Genug gequatscht:  Jetzt gibt es endlich die Schlammbilder. Fotografiert von meiner lieben Kollegin Anja Hecker, die ich, glaub‘ ich,  ein bisschen mit meiner Weiterbildungsidee angesteckt habe. Danke dafür. 🙂

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Fotos: Anja Hecker
Suhle: Fursten Forest

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